Die Technik

Unsere Startwinde ist eine Pfeifer-Startwinde mit einem 345PS-starken Cadillac BigBlock V8-Motor.

 

 

Sie ist auf einem Hanomag AL28-LKW aufgebaut.

 

Die Winde wurde in den 1970er Jahren in Eigenleistung gebaut und verrichtet seitdem Ihren Dienst bei uns auf der Wasserkuppe.

 

Der LKW war ursprünglich ein Mannschaftswagen des Bundesgrenzschutzes und später bei der Freiwilligen Feuerwehr in Wildflecken, eher wir Ihn als Trägerfahrzeug für die Winde umfunktionierten.

 

 

 

 

 

Bild:

Die Winde

 

 

Wir schleppen mit einem 4,2mm starken Stahlseil, und können maximal 1500m Seil auf der Trommel aufnehmen.

 

 

 

Wir erreichen je nach Länge des ausgelegten Seils und der Windstärke bis 500m Ausklinkhöhe – und das in ca. 30 sec.

 

 

 

 

 

Bild:

 

Steigflug aus dem Flugzeug heraus gesehen

 

 

 

Pro Windenstart wird ca. 0,5l Benzin verbraucht.

 

 

Aufgrund der Besonderheiten des Geländes, können wir das Seil nach einem Schlepp nur schwer mit einem Auto wieder zurück zum Start ziehen.

 

Aus diesem Grund nutzen wir eine sogenannte Rückholwinde.

 

 

 

Die folgende Skizze soll das Funktionsprinzip verdeutlichen:

Quelle: Werbeprospekt der ehemaligen Firma Pfeifer aus Fulda

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: auf der linken Seite unsere Rückholwinde

 

Am Ende des 4,2mm starken Hauptseils ist ein „Seildreieck“ mit ca. 30cm Kantenlänge angebracht. An jeder Ecke endet ein Seil – das Hauptseil, das 2,5mm starke Rückholseil und das 10m lange „Vorseil“ mit Sollbruchstelle und Ringpaar zum Einklinken in das Segelflugzeug.

 

Nach dem automatischen Ausklinken des Seils, wenn das Segelflugzeug die maximale Schlepphöhe erreicht hat, fällt das Seil ohne Fallschirm zu Boden.

Hierbei wird das Seil nicht weiter von der Winde eingezogen.

Bereits kurz nach dem Ausklinken, wird mit Hilfe der Rückholwinde das komplette Trum zurückgezogen und erreich nach ca. 3min wieder die Startstelle -  sodass dann bereits der nächste Start erfolgen kann.

 

Die Rückholwinde selbst ist an der Ackerschiene eines Fendt F15 Dieselross aus 1955 befestigt. Die 15PS des Traktors reichen vollkommen aus, um das Seil zurückzuziehen.

 

Bild: Seildreieck in einer etwas misslichen Lage.